ALLER ANFANG IST SCHWER ... ODER WARUM ICH MIR DAS ANTU' ...

Eigentlich wollte ich ja Fußballer werden.

Gut, aufgrund von kompletter Talentfreiheit wurde daraus nix. Meine Eltern wollten aber, dass ich neben der Schule als Ausgleich Sport betreibe und so habe ich mich für das Schwimmen entschieden. 2004 begann ich beim ATG mit dem "Training" - mit einer Einheit pro Woche.

2005 kam es schon zu meinem ersten "Großereignis", dem Markus-Rogan-Talente-Cup, bei dem ich mich sofort für das Steiermark-Finale qualifiziert habe und dieses auch gewonnen habe. Das war in Kapfenberg, meinem absoluten Lieblingsbad :-P. (Ich weiß auch nicht warum, aber dort geht seither einfach nie was!).

Im Spätherbst war dann in Wien im alten Stadthallenbad das Österreichfinale. Ich musste dort das erste Mal 50m schwimmen! Mit Wende! Eine Aufregung! Ich bin auch auf den zweiten 25m ziemlich eingegangen, habe es aber trotzdem geschafft und bin Vierter geworden. Mir hat OIS wehtan!

Viel cooler als der ganze Wettbewerb war damals aber die Siegerehrung am Abend, denn da war Markus Rogan persönlich anwesend. Damals war er mein großes Vorbild ... und wahrscheinlich auch DER Grund, warum ich mit dem Schwimmen begonnen habe.

Tja, das war also der schwere Anfang ;-)


Bis zum Saisonende 2010/2011 habe ich beim ATG trainiert, mal recht erfolgreich, mal komplett ohne Erfolge. Die Saisonen 2008/2009 und 2009/2010 kann man getrost vergessen. Ich hatte sowieso eine Durststrecke und es wurde einfach nicht besser. 2009/2010 kämpfte ich dann auch noch acht Monate mit Pfeiffer - wieso der das Drüsenfieber erfunden hat, habe ich bis heute noch nicht verstanden :-)


Im Herbst 2011 habe ich zum ATUS Graz gewechselt. Restart. Neuer Verein, neue Tainingsstätte, neue Kollegen und ... neue Trainerin. Neues Glück :-)

Es hat über ein Jahr gedauert, bis Sabine mir viele angelernte Fehler ausgetrieben hat und mir endlich richtig Technik beigebracht hat. In dieser Zeit hat sich auch meine Einstellung zum Training und vor allem zu mir selbst geändert. Ich habe mir früher oft die Frage gestellt, wieso ich mir das Training überhaupt antu', hatte keine wirklichen Ziele. Und vor allem keine Motivation. Heute weiß ich, wohin ich will und was ich erreichen möchte und was dazu gehört. Dazu passt folgender Spruch, den ich beim Trainingslager 2013 in Ungarn oft vorgelesen habe:


People don't do sports because its fun. Ask any athlete, most of them hate it, but they couldn't imagine their life without it. It's part of them, it's something they live for. They live for the 5 a. m. practices, pasta parties, cheers, long busrides, countless trainings ... they live for the way it feels when you eat the person next to you by a second and you know those 2 extra laps you did in practice were worth it. You live for the countless songs you sing in your head when you are swimming those all laps. You live for the competition, you live for the practice, you live for the pain - it's who you are. It's who we are. We are athletes ;-)



Genau das ist wohl wirklich der Grund, warum ich mir das antu'. Besser kann man das gar nicht ausdrücken.


Mit Sabine habe ich zu Saisonbeginn 2013/2014 den ATUS verlassen und habe zum USC Graz gewechselt.

Dieser Verein und meine Kollegen dort sind meine Heimat geworden. Seit September 2014 habe ich mit Stefan und Uschi auch ein neues Trainerteam. Wir arbeiten gemeinsam hart daran, unsere Ziele zu erreichen.


Soweit einmal zu meinen Anfängen ... jetzt heißt es Blick nach vorne!


AKTUELLE EINTRÄGE